Prävention

In unserer Präventionsarbeit verfolgen wir in erster Linie den Gedanken des "Empowerment" (die Befähigung) von Multiplikatoren:

Wir fühlen uns dabei zur Nachhaltigkeit verpflichtet. Wir erkennen, daß Wirksamkeit unserer Angebote dadurch ensteht, wenn Sie eingebetet sind in die Lebenswelt der Adressaten und dort durch die Achtsamkeit bestimmter Bezugspersonen im Bewustsein gehalten werden.

Für Ihre jeweiligen Bedürfnisse haben wir ein Modulsystem enwickelt.

Konzeptentwicklung und Prozessbegleitung

Großen Wert legen wir auf die Tatsache, nicht nur flexibel im Umgang mit den jeweiligen Bedürfnissen von Betrieben, Schulen, Einrichtungen der Jugendhilfe und sonstigen Institutionen zu sein, sondern darüber hinaus unterstützend bei der Entwicklung und Umsetzung ganz spezifischer, auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Konzepte zur Seite zu stehen . Sprechen Sie uns an!

Prävention in Zusammenarbeit mit der Polizei

Seit dem Jahr 2003 hat sich eine Kooperation mit der Polizeidirektion Ulm  erfolgreich etabliert. Seit dieser Zeit  treten wir bei Azubis in Schulen, bei Multiplikatoren oder anderen öffentlichen Veranstaltungen gemeinsam auf und vertreten das Thema Suchtmittelprävention aus jeweils unterschiedlicher Sicht mit unterschiedlichem Auftrag – aber gemeinsam.

Der entscheidende Punkt ist hierbei - und dies sei noch mal betont - dass jede Institution bei ihrer Kernkompetenz bleibt, d.h. die Polizei bei den straf- und ordnungsrechtlichen Zusammenhängen und die Drogenhilfe bei ihrem beratenden und therapeutischen Ansatz.

Deutlich werden soll dadurch, dass das Anliegen der Prävention, Gesundheitserziehung, Prophylaxe und Schadensvermeidung ein gesellschaftliches Anliegen ist und mit Mitteln der Repression ebenso verbunden ist wie mit sozialen und therapeutischen Hilfen. Die in der Kooperation gemachten Erfahrungen sind lt. den Rückmeldungen der so erreichten Adressaten durchweg äußerst positiv.

So wird beispielsweise das Zusammenspiel von staatlichen Institutionen und Systemen besser verstanden. Ein gegenseitiges Ausspielen findet nicht statt, und die Ernsthaftigkeit der Suchtthematik wird gesteigert wahrgenommen.

Das Vertrauen in die Verschwiegenheit der Drogenhilfe hat trotz große Befürchtunen im Vorfeld unsererseitz durch die Kooperation nicht gelitten. Dies wurde vermieden durch ein klares Ansprechen dieser Thematik und durch den situativen, konkreten Umgang bei den Veranstaltungen. Bei verschieden Modulen, in denen persönliche Aussagen erwünscht sind, verlässt die Polizei den Raum und die Drogenhilfe ist durch Zeugnisverweigerungsrecht und Schweigepflicht in der Lage, die Vertraulichkeit zu schützen. Entsprechend den Vereinbarungen mit der Polizeidirektion Ulm ist jede Partei unabhängig, kann also auch gesondert angesprochen werden. Unsere Empfehlung geht allerdings dahin, eine kooperative Veranstaltung zu wählen.

Schulung für Multiplikatoren (Kollegen, Ausbilder, Lehrer)

Für Multiplikatoren steht unser Modulsystem ebenso zur Verfügung, selbstverständlich in modifizierter, dem Blickwickel angepasster Form.

Hier steht natürlich weniger die Selbsterfahrung im Vordergrund, sondern Vermittlung von fundiertem Sachwissen, Vermittlung von Rechtsicherheit, und Handlungssicherheit, im Kontext und Kooperation mit der Beratungsstelle.

Für diese Zielgruppe steht auch umfangreiches Anschauungsmaterial zur Verfügung.

Unser Mitarbeiter hat eine spezielle Zulassung der Bundesopiumstelle zum Umgang mit den entsprechenden Substanzen.