Suchtberatung

Die Beratung steht am Anfang des Hilfsangebots und ist nicht an Abstinenz gekoppelt.

Sie ist zeitlich begrenzt und mehr an sachlichen Themen ausgerichtet.

In Einzel-, Paar- oder Familiengesprächen geben die Berater nicht nur Infos und Wissen weiter, sondern versuchen auch über die Sachebene hinaus eine vertrauensvolle Beziehung zum Klienten herzustellen. Wichtig ist ein offener Kontakt, Akzeptanz, Respekt und Ehrlichkeit des Beraters in der Begegnung mit dem Betroffenen.

In der Beratung werden nicht Ziele, sondern Mittel aufgezeigt, wie der Betroffene sich selbst helfen kann und welche Hilfsmöglichkeiten er in Anspruch nehmen kann.

Die Beratung fungiert als Entscheidungshilfe:

Der Beratungsprozess ist in der Regel geprägt von Ambivalenzen und Diskrepanzen.

Hierbei motivierend zu begleiten und zu Entscheidungen zu kommen, ist das eigentliche Thema der Beratung.

Nur in Handlung umgesetzte Entscheidungen führen zu Veränderungen.