Abhängigkeit

Nach dem "Diagnostischen und Statistischen Manual" psychischer Störungen DSM III-R ("Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders" Handbuch zur Diagnostik und Statistik geistiger Störungen) wird eine Abhängigkeit von psychotropen Stoffen folgendermaßen diagnostiziert. (psychotrope Stoffe sind Substanzen, die auf unsere Psyche wirken).

A: Von den folgenden 9 Kriterien müssen wenigstens 3 erfüllt sein:

  • Die Substanz wird häufig in größeren Mengen oder länger als beabsichtigt eingenommen.
  • Anhaltender Wunsch oder ein oder mehrere erfolglose Versuche, den Substanzgebrauch zu verringern oder zu kontrollieren.
  • Viel Zeit für Aktivitäten, um Substanz zu beschaffen (z.B. Diebstahl), sie zu sich zu nehmen (z.B. Kettenrauchen) oder sich von ihren Wirkungen zu erholen.
  • Häufiges Auftreten von Intoxikations- oder Entzugssymptomen, wenn eigentlich die Erfüllung wichtiger Verpflichtungen bei der Arbeit, in der Schule und zu Hause erwartet wird (geht nicht zur Arbeit wegen eines Katers, erscheint „high“ in der Schule oder bei der Arbeit, ist intoxikiert, während er auf seine Kinder aufpasst) oder wenn die Einnahme einer Substanz zur körperlichen Gefährdung führt (z.B. Alkohol am Steuer).
  • Wichtige soziale, berufliche oder Freizeitaktivitäten werden aufgrund des Substanzmissbrauchs aufgegeben oder eingeschränkt.
  • Fortgesetzter Substanzmissbrauch trotz Kenntnis eines anhaltenden oder wiederkehrenden sozialen, psychischen oder körperlichen Problems, das durch den Substanzmissbrauch verursacht oder verstärkt wurde (z.B. fortgesetzter Heroinmissbrauch trotz Vorwürfen seitens der Familie, durch Kokainkonsum hervorgerufene Depression oder Magengeschwür, das sich durch Alkoholkonsum verschlechtert).
  • Ausgeprägte Toleranzentwicklung: Verlangen nach ausgeprägter Dosissteigerung (d.h. wenigstens 50% Dosissteigerung), um einen Intoxikationszustand oder erwünschten Effekt herbeizuführen oder eine deutlich verminderte Wirkung bei fortgesetzter Einnahme der­selben Dosis.

Medizinisch - naturwissenschaftlicher Ansatz

Angenommen wird eine funktionale Schwäche des neurologischen Regulationssystems. Durch diese Schwäche würden bestimmte körpereigene „Rauschmittel“ (sog. Endorphine) im eigenen Körper nicht ausreichend produziert, und daher von außen künstlich zugeführt.

Ein psychiatrischer Ansatz begreift Sucht als eine Krankheitseinheit neben Neurose, Psychose und Perversion, die ursächlich durch Anlagen, noch nicht aufgedeckter Organschädigungen, Organfehlfunktionen bedingt sind. Genaues darüber ist nicht bekannt.

Individualpsychologischer Ansatz

Persönlichkeitspsychologischer Ansatz

Ausgangspunkt ist eine Annahme, dass es bestimmte individuelle feststehende Eigenschaften gibt (Persönlichkeitsmerkmale), die über Tests zu ermitteln sind. Dies ist bislang nicht gelungen.

Psychoanalytischer Ansatz

Dieser Ansatz geht davon aus, dass die Beziehung des Kleinkindes zu seinen Eltern in der oralen Phase (0-8 Monate) gestört wurde. Störungen können sein:

  • Mangel an Zuwendung
  • Überhäufung mit materieller Zuwendung

Im ersten Fall bleibt immer ein unstillbarer Hunger der mit Ersatzmittel befriedigt wird; im zweiten Fall entsteht eine Fixierung auf diesen Zustand. Die Droge wird als Ersatz für Defizite in der Persönlichkeitsstruktur benutzt. Anders ausgedrückt, Drogenmissbrauch stellt ein Vermeidungsverhalten bei Unlustsituationen dar, ein Überdecken von innerer Leere, dem Gefühl von Sinnlosigkeit und von Kontaktunfähigkeit. Ein fehlender Teil des eigenen Selbst wird durch die Droge ersetzt.

Lerntheoretischer Ansatz

Imitationslernen: Lernen am Vorbild. (Bsp.: Auf einer Party kifft jemand, der dadurch gelöst und locker wirkt. Du möchtest auch so drauf sein)

  • Operantes Konditionieren = positive Verstärkung führt zur Wiederholung (Droge hat angenehme Wirkung, Konsum wird wiederholt)
  • klassische Konditionierung = beliebiger Reiz löst Reaktion aus, die mit einem anderen Reiz verknüpft ist (in einer Clique wird auf Parties immer gekifft, Party wird so zum Reiz).

Gesellschaftszentrierte Ansätze

Die Soziologie betont die Bedeutung der Familie bei der Entstehung von Sucht und Abhängigkeit. Etwa die Hälfte der Suchtkranken haben in der Kindheit traumatische Erfahrungen gemacht und sind in belasteten Familien aufgewachsen. Mehr als 2/3 der Suchtkranken weisen Störungen des Familienlebens auf. Auffallend ist das Einstiegsalter in Süchte, nämlich die Pubertät mit ihren Lösungskonflikten.

Sozioökonomischer Ansatz

Wie sich vom Namen ableitet reflektiert dieser Erklärungsansatz marktwirtschaftliche Gesetzmäßigkeit. Vereinfacht ein gewisser Absatzdruck lässt die Preise fallen und der Konsum steigt.

Ettiketierungsansatz

Randgruppen stellen gesellschaftliche Werte (Arbeit, Ordnung, Sicherheit) provozierend in Frage, werden von der Gesellschaft negativ beurteilt und verhalten sich entsprechend der Beurteilung, dem Etikett.

Sozialpsychologischer Ansatz

Dieser Ansatz geht von einem massenpsychologischen Bedürfnis nach Rausch aus. „Jeder Mensch hat suchtorientierte Bedürfnisse.“ Diese Bedürfnisse werden auf Randgruppen abgewälzt, zugeschrieben, projiziert. Anschließend wird die Randgruppe stellvertretend für die eigenen, unerlaubten und verdrängten Wünsche bestraft (Sündenbock-Mechanismus). Damit werden die gesellschaftlichen Missstände aus dem Bewusstsein verdrängt und die eigene Doppelmoral ermöglicht (Bsp.: Vater ist Alkoholiker und schimpft den Sohn wegen seines Haschischkonsums).

Generell ist Sucht ein Bewältigungsversuch von Lebensschwierigkeiten, eine Flucht oder besser, ein Selbstheilungsversuch. Süchtige versuchen mit Drogen ihre Gefühlswelt zu manipulieren. Ursachen der Sucht liegen im Geflecht von Umwelt, Persönlichkeit und Droge. Veranschaulicht durch das sogenannte biopsychosoziale Modell oder vereinfacht das Ursachendreieck.

Adaption

In der 2monatigen Adaptionsphase stehen die Fragen der Rückführung ins selbstständige Leben im Mittelpunkt. Themen sind: Clean leben als Neubeginn, Berufsorientierung, etc. Die Erprobung im Arbeitsalltag findet meist durch Praktika in ortsansässigen Betrieben statt. Das Ziel einer Adaption ist, den/die KlientIn behutsam mit den Anforderungen eines selbstständigen Lebens wieder vertraut zu machen. Häufig wird die Adaptionsphase auch räumlich getrennt zur Haupttherapie durchgeführt.

Alkohol

  • Einnahmeart: oral
  • Toleranzentwicklung
  • Mögliche Wirkungen: Wohlbefinden, Munterkeit, Redseligkeit, Enthemmung, Reizbarkeit, Verminderung der Sinnesleistungen
  • Wirkung bei Überdosen: Antriebssteigerung bis zur offenen Aggressivität, Selbstüberschätzung, Erbrechen, Kreislaufstörung, Tod bei mehr als 3 Promille
  • Psychisches und physisches Abhängigkeitspotential moderat bis groß
  • Entzugserscheinungen: Zittern, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit, Alkoholdelirium, Tod möglich

Amphetamine (Appetitzügler, auch speed genannt)

Chemische Struktur ist verwandt mit Transmittersubstanzen des Nervensystems (z.B. Adrenalin, Serotonin,...)

  • Einnahmeart: oral in Tablettenform, injizieren
  • Medizinische Anwendung: eventuell bei Narkolepsie (krankhafte Schlafzustände), bei Übergewicht (umstritten)
  • Toleranzentwicklung
  • Wirkung: zentral erregend, Einnahme führt zu einem Gefühl des Selbstvertrauens, der Energie, geistiger Wachheit, Agilität, schlafhemmend, leistungssteigernd, blutdrucksteigernd, Steigerung der Körpertemperatur, appetitzügelnd
  • Physisches Abhängigkeitspotential möglich, psychisches Abhängigkeitspotential groß
  • Bei chronischem Konsum droht eine paranoide Psychose
  • Entzugserscheinungen: Schlafbedürfnis, Heißhunger, Gereiztheit, Depression

Analgetika - Schmerzmittel

Es gibt opiathaltige und nicht-narkotische Analgetika (beschrieben wird letztere Art)

  • Häufigste Wirkbestandteile: Propyphenazon, Paracetamol, Salycyl­säure
  • Einnahmeart: oral, injizieren
  • Toleranzentwicklung
  • Medizinische Anwendung bei starken Schmerzen
  • Wirkung: Schmerzlinderung, Beruhigung, Stimmungsanhebung bis Euphorie, Benommenheit bei starkem Konsum
  • Abhängigkeitsproblematik untergeordnet
  • Gefahr der Leberschädigung

Ärztliches Gutachten

Das ärztliche Gutachten wird entweder vom Hausarzt oder vom Substitutionsarzt erstellt und beschreibt die somatische Situation (der Sucht) des/der Betroffenen. Es erfolgt eine ärztliche Einschätzung der Behand­lungs­notwendigkeit. In der Regel ist hierzu ein gesonderter Termin mit dem behandelnden Arzt zu verein­baren.

Bewerbungsanschreiben, Lebenslauf und Suchtverlauf

Die Bewerbung an die aufnehmende Einrichtung wird von den Klienten selbst geschrieben. Die Bewerbung sollte aus 3 Teilen bestehen.

  1. Lebenslauf
    Dieser sollte die Lebensgeschichte des/der Betroffenen wiedergeben zu den Themen:
    •  Familiäre Situation, Elternhaus, Geschwistersituation und Erziehung
    • Schulischer Werdegang, bisherige berufliche Entwicklung
    • Soziale Situation, Beziehung, Partnerschaft, Freunde (auch aus „cleanem“ Umfeld)
    • Besonderheiten in der persönliche Entwicklung
    • Ziele und Wünsche für die Zukunft
  2. Suchtverlauf
    Beschreibung des Suchtmittelkonsums mit: Beginn, Verlauf und Konsumgewohnheiten. Heutiger Stand des Konsums. Bisherige Ausstiegsversuche, Anzahl der Entgiftungen und Therapiemaßnahmen
  3. Bewerbungsanschreiben
    Das Bewerbungsanschreiben ist das Begleitschreiben für die Bewerbungsunterlagen (Lebens- und Suchtverlauf). Hier sollte auch die Begründung der Therapieentscheidung formuliert sein, sowie die  Therapieziele.

Cannabis

  • Varianten:
    • Marihuana: Cannabiskraut, Trockenprodukt der weiblichen Hanfpflanze, deren Blätter, Stengelstückchen und Blüten zerrieben werden, auch „grass“ genannt
    • Haschisch: Harz, das von der Hanfblüte über Haardrüsen ausgeschieden wird
  • Hauptwirkstoff: Tetra-Hydro-Cannabinole (THC)
  • medizinische Anwendung wird erforscht
  • Einnahmeart: oral, rauchen, essen
  • geringe Toleranzentwicklung
  • Wirkung hängt stark von der inneren Befindlichkeit (set) und der äußeren Situation (setting) ab:
  • Beschleunigung des Herzschlags, Blutdruckanstieg, gesteigerter Appetit
  • Angenehme Gleichgültigkeit, Euphorie, Enthemmung, Beeinträchtigung des Raum- und Zeitgefühls, Verfeinerung der Sinneswahrnehmungen, leichte optische und akustische Halluzinationen
  • Grad des physischen Abhängigkeitspotentials unbekannt, psychisches Abhängigkeitspotential moderat
  • Bei Dauerkonsum kann sich ein Motivationsverlust einstellen
  • Wirkung bei Überdosen: Ermüdung, Paranoia, Psychose möglich
  • Entzugserscheinungen: bei einer begrenzten Anzahl von Fällen: Schlaflosigkeit, Überaktivität, Verminderter Appetit
  • Vorsicht: Beim Essen und Trinken kann es auch zu Überdosierungen kommen
  • Gefahren: Selbst- und Fremdgefährdung durch die Wahrnehmungsveränderungen während eines Rausches, Dauer konsum kann zu psychische Störungen führen, durch hohen Teergehalt Lungenschäden

Cannabis wird relativ langsam abgebaut, da es sich im Fettgewebe ablagert (je nach Dosis und Häufigkeit des Konsums, durchschnittlich 30 Tage)

Codein

Wirkstoffbestandteil des Opiums

  • Einnahme: oral, injizieren
  • Medizinische Anwendung zur Schmerzbekämpfung, gegen Husten
  • in Form von Tabletten, Tropfen oder Saft, als Hustenmittel erhältlich
  • Toleranzentwicklung
  • Keine euphorisierende Wirkung
  • Großes physisches und psychisches Abhängigkeitspotential

Crack

Mit Alkalien wie Natriumkarbonat oder Ammoniak behandeltes Kokain

  • Einnahmeart: rauchen
  • Sekundenschnelle heftige Wirkung aufs zentrale Nervensystem
  • Wirkung bei Überdosen: pathologische Herz- und Kreislaufreaktionen bis hin zum tödlichen Kollaps
  • Keine physische, jedoch eine sehr starke psychische Abhängigkeit

Drogen/Substanz

Art, Wirkung, Dauer des Konsums, Dosis, Verfügbarkeit, Genuss und Rausch, Applikation

Drogensucht

Sucht ist das alte deutsche Wort für Krankheit. Der Begriff Sucht verbindet Krankheit, Abhängigkeit und Zwanghaftigkeit in einem Wort.

Allzu schnell wird in unserer Gesellschaft ein Verhalten als süchtig bezeichnet. Man spricht von Spielsucht, Alkoholsucht, Esssucht, Magersucht, Drogensucht, Arbeitssucht, Nikotinsucht, ...ohne darüber nachzudenken wie Sucht sich vom Normalen abgrenzt. Gerade der Konsum von illegalen Drogen wird sehr häufig sofort mit Sucht gleichgestellt. Jedoch ist das Konsumverhalten genauer zu betrachten. Es gibt den kontrollierten Konsum, den Missbrauch und die Abhängigkeit von Drogen. Konsum muss nicht zwangsläufig zur Abhängigkeit werden. Die Gefahr, abhängig zu werden, hängt von vielen Faktoren ab. Der Übergang vom kontrollierten Konsum zur Abhängigkeit ist fließend und geschieht meist unbemerkt.

Nicht jeder, der Drogen konsumiert, ist schon süchtig oder abhängig.

Ecstasy (E, XTC)

Wird auch den Halluzinogenen zugeordnet

Rein synthetische Drogen, Ausgangsstoffe sind meist bekannte Arzneimittel, amphetaminähnliche Substanzen

  • Wirkstoffe: MDMA und verschiedene andere Substanzen, häufig auch Amphetamin
  • Einnahmeart: oral in Form von Tabletten
  • Wirkung ähnlich wie bei Amphetamin
  • Keine körperliche Abhängigkeit, psychische Abhängigkeit möglich

Entgiftung

Bei einer stationären Langzeittherapie wird in der Regel erwartet, dass eine stationäre Entgiftung für den körperlichen Entzug des aktuellen Konsummittels durch­ge­führt wird. Die stationäre Entgiftung findet auf einer besonderen Station der Zentren für Psychiatrie (auch Entzugsstation genannt) statt. Sie hat das Ziel unter ärztlicher Aufsicht einen körperlichen Entzug durchzuführen. Beim körperlichen Entzug können Kompli­kationen, wie Krampfanfälle etc. entstehen, so dass für eine Entgiftungsbehandlung eine ärztliche Betreuung immer zu empfehlen ist.

Siehe auch:

Halluzinogene Pilze „magic mushroom“

  • Wirkstoff: Psilocybin
  • Einnahme: oral
  • Toleranzentwicklung, Kreuztoleranz mit LSD
  • Wirkung: 4 bis 5-stündige Tripps, erst Pupillenerweiterung, Übelkeit, Schwindel, dann geistige und körperliche Entspannung, visuelle Sinnestäuschungen, verzerrte Raum- und Zeitwahrnehmung, Wirkung ähnlich wie bei LSD, Horrortrips möglich
  • Kein körperliches Abhängigkeitspotential, psychische Abhängigkeit möglich
  • Gefahr durch Verwechslung mit anderen Giftpilzen

Heroin

  • Andere Bezeichnungen: Dope, Schore, „H“ (engl.)
  • Halbsynthetisches Betäubungsmittel, enthält meist Streckmittel
  • Einnahme: injizieren, schnupfen, rauchen
  • Toleranzentwicklung
  • Großes physisches und psychisches Abhängigkeitspotential
  • Bei zusätzlichem Konsum von Barbituraten Steigerung der Wirkung und somit hohe Gefahr der Überdosierung
  • Vergiftungen durch unterschiedlichem Reinheitsgehalt, unbeabsichtigte Überdosierungen und Beikonsum
  • Infizierung mit HIV oder Hepatitis durch Spritzentausch

Hypnotika und Sedativa - Schlafmittel

  • Wirkstoffe: Barbiturate
  • Einnahmeart: oral
  • Medizinische Anwendung bei akuten Schlafstörungen
  • Toleranzentwicklung
  • Wirkung: zentral dämpfend, in hoher Dosierung narkotisch, beruhigend (sedativ) oder schafanstoßend (hypnotisch), bei Drogenabhängigen paradoxe Wirkung (beruhigend, anregend, euphorisierend, problemverdrängend,...)
  • Großes physisches und psychisches Abhängigkeitspotential
  • Bei Überdosierung: Benommenheit, Koordinationsstörungen, bei akuter Vergiftung Koma, sinkende Körpertemperatur, zentrale Atemlähmung
  • Entzugserscheinungen: Angstzustände, innere Unruhe, Muskelzuckungen, Kreislaufstörungen, Erbrechen,...